Wie alles beginnt

Kapitel 12: Hab ich dir eigentlich schon erzählt...?
"Hab ich dir eigentlich schon erzählt...?“ Wenn mir mein Sohn von gravierenden Neuerungen und Plänen in seinem Leben erzählen will, beginnt er sie nicht selten mit diesen Worten. Es klingt dann weniger bedeutsam.

KAPITEL 10: Das Land der Wünsche
Italien ist Geschichte. Denn mein Herz hat still und leise eine neue Tür aufgemacht. Einen Türspalt zu einer alten Sehnsucht, die ich fast vergessen hatte: ein Leben in Portugal.

KAPITEL 9: Fernweh mit Heimweh
Warme Tränen rollen lautlos über meine Wangen, tropfen auf das Kissen unter meinem Kopf. Ich drehe mich zur Seite und schluchze leise in den rauen Stoff der blau-weiß gestreiften Bettwäsche.

KAPITEL 8:  Fremdes Land, aber welches?
Un cappuccino per favore, formen meine Lippen lautlos. Soviel zum Thema, ich weiß noch nicht, wohin ich will. Vielleicht hat sich mein Herz ja längst entschieden? Ganz ohne mich zu fragen.

KAPITEL 7: Einhundert Tage am Stück
„Du nimmst deine sechs Wochen Jahresurlaub und dazu sechs Wochen unbezahlten Urlaub, schon hast du drei Monate zusammen.“ Simone schaut mich an, als wäre es die einfachste Rechnung der Welt und der Urlaubsantrag damit so gut wie unterschrieben.

KAPITEL 6: Der rosa Elefant
Vor zwei Jahren habe ich mit meiner besten Freundin Katja meinen fünfzigsten Geburtstag gefeiert. Wir wollten diese Zahl nicht einfach so still und heimlich übergehen. Sie stand sowieso wie ein rosa Elefant im Raum, ganz gleich, wie sehr wir uns bemühten, sie zu ignorieren oder zumindest kein großes Ding daraus zu machen.

KAPITEL 5: "Noch mal leben"
Lange war die Zeit auf meiner Seite. Gefühlt mein ganzes bisheriges Leben. Es schien, als hätte ich unendlich viel davon. Für alles würde irgendwann noch eine Gelegenheit kommen. Es blieb vage und verheißungsvoll gleichermaßen.

KAPITEL 4: Ich muss mal weg
Eine Wohnung mit Garantie auf Gemütlichkeit. Familie und Freunde in Rufweite, die mir Geborgenheit schenken und mich auffangen, wenn es mir mal nicht gut geht, ohne dass es dafür viele Worte braucht. Was ist falsch daran?

KAPITEL 3: Ein Gefühl wie Schule schwänzen
Wenn ich geglaubt habe, die Idee würde sich über Nacht auflösen, werde ich am nächsten Morgen eines Besseren belehrt. Sie sitzt mit unverminderter Klarheit in meinem Kopf.

KAPITEL 2: Sehnsucht nach einem Sternbild
Ich bekomme das Grinsen einfach nicht aus dem Gesicht. Als hätte jemand in meinem Inneren ein Licht angeknipst. Meine Knie sind weich, unter meiner Haut kribbelt es.

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